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Ihr Lieben, ich wünsche euch ein wunderschönes neues Jahr. Hier war es die letzten Wochen sehr sehr ruhig. Also auf dem Blog und auf Instagram. Aber auch im Leben 1.0 ist ein bisschen Ruhe eingekehrt. Zumindest während der Weihnachtsfeiertage.  Wir haben viel gelesen (ich) Hörbücher gehört und gespielt (die Jungs) und gezockt (der Mann). Und wir haben zusammen Weihnachtsfilme angeschaut. Es waren so richtig schöne, besinnliche Feiertage. Zu Silvester waren wir bei meinen Eltern und haben unsere Jungs für eine Woche dort gelassen. Ich bin so glücklich darüber, dass ich meine Eltern noch habe, und die auch gerne mal die Kinder zu sich nehmen. Das kommt aufgrund der Entfernung nicht so oft vor, ist aber für uns alle immer etwas ganz Besonderes.  Die Zeit ohne Jungs habe ich genutzt, um unsere Wohnung zu entrümpeln. Ich habe mein Nähzimmer aufgelöst und mir mit Hilfe meines Mannes eine Nähecke in unserem Schlafzimmer eingerichtet. Dafür haben die Jungs jetzt jeder ein eigenes Zimmer. Ich zeige euch ganz bald mal Fotos von meinem neuen Nähreich.

 

 

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Was viel zu kurz gekommen ist in den letzten Wochen, ist allerdings das Fotografieren von Genähtem. Ich war nicht Nähfaul in den letzten Wochen, habe viele Weihnachtsgeschenke gemacht und auch mir ein paar neue Sachen genäht – aber zum Fotografieren bin ich irgendwie nicht gekommen. Das ist etwas, dass ich in Zukunft wirklich besser planen möchte.

Planen – das ist so eine Sache, die ich nicht gut kann. Zumindest in meinem Privatleben. Ich bin wirklich gut darin, meine Arbeit zu organisieren, aber mich selbst – das fällt mir immer noch schwer. Ich bin einfach viel zu sehr Bauch-, Genuss- oder Lustmensch. Aber so ein bisschen mehr Planung könnte nicht schaden.

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Ich habe zwar keine Vorsätze für das neue Jahr gefasst, ich war um Mitternacht viel zu sehr damit beschäftigt, meinen Liebsten um den Hals zu fallen und ihnen ein frohes neues Jahr zu wünschen, als das ich an irgendwelche Ziele denken konnte. Aber wenn etwas auf meiner Agenda für dieses Jahr steht, dann ist es, mehr auf meine Gesundheit und meinen Körper zu achten, als in den letzten beiden Jahren. Was bringen mir all die schön genähten Kleider, wenn ich nicht mehr reinpasse. Was bringt mir mein Fitnessstudio-Vertrag, wenn ich nie hingehe… nichts genau. Und da ich seit Dezember weniger Arbeite, habe ich keine Ausrede mehr, denn 30 Minuten Zeit am Tag für Sport habe ich jetzt auf jeden Fall – ich müsste es nur besser planen :).

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Nein, das ist keine Murmel – das ist ein Keksbauch!

Und auch meine Nähprojekte möchte ich in diesem Jahr besser planen. Ich habe beim Ausmisten festgestellt, dass ich mein Projekt Stoffabbau 2017 ganz gut durchgehalten habe – NICHT! Bis zum September war alles noch ganz ok. Dann ist mir leider eine Sicherung durchgebrannt oder so etwas in der Art, und ich habe Winterstoffe gekauft und gehortet, als gäbe es kein Morgen mehr. Oder zumindest keine Winterstoffe mehr für die nächsten 5 Jahre.

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Deshalb: Planen der Nährprojekte steht ganz oben auf meiner Nähliste 2018. Ich werde vor allem die Schnittmuster aus meiner Sammlung vernähen und ich werde die Stoffe aus meinen Schubladen (mein geliebter Stoffschrank wurde zum Küchenschrank umfunktioniert) vernähen. Da sind nämlich mehr vorhanden, als in die Schubladen reinpassen.

Ich muss euch sagen, ich freue mich da sogar drauf. Ich habe praktischerweise gerade so viel Zeug zu Hause, dass ich mich, wann immer ich ein bisschen Zeit habe, an die Nähmaschine setzen oder etwas Zuschneiden kann. Und für jede Nähstimmung ist was da – also bin ich jetzt einfach zufrieden damit, anstatt mich über mich selbst zu ärgern 🙂

 

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Jetzt aber zu etwas praktischerem: Auf den Bildern seht ihr mich in einem meiner absoluten Lieblingsschnitte – dem Molly Dress von Sew over it. Es ist das zweite Kleid, dass ich nach dem Schnitt genäht habe. Diesmal musste ich aber ein bisschen puzzeln, da ich nur knapp 1,50 m Stoff hatte. Das war ein Coupon vom letzten Stoffmarkt in Freising. Deswegen habe ich das Oberteil und das Unterteil ungefähr in der Taille geteilt (ich habe ehrlich gesagt nicht nachgemessen). Und auch für die Ärmel war nicht mehr ausreichend Stoff übrig, um sie im einem Stück zuzuschneiden. Also wurden auch die geteilt. Ich finde, das macht das Kleid noch etwas besonderer.

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Molly habe ich übrigens auch schon als Shirt genäht. Und auch ein Kleid liegt gerade noch zugeschnitten in meinem Korb. Normalerweise hat das Kleid hat überschnittene Ärmel und besteht insgesamt aus 5 Schnittteilen (Vorder-, Rückteil, Ärmel und Halsbündchen). Genäht ist es in unter einer Stunde – wenn man ausreichend Stoff hat und nicht puzzeln muss. 🙂

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Und ihr? Plant ihr noch oder seid ihr schon Volldampf voraus und mittendrin im neuen Jahr?

Liebste Grüße, Steffi

Verlinkt: Freutag;  RUMS;  After Work Sewing

Ein Gedanke zu “Hello Molly – für 2018 hab ich einen Plan

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